Verfasst von: Joachim Sucker | 3. April 2018

Was ist digitale Volksbildung

Was ist digitale Volksbildung?

Da hab ich doch einen kleinen Schreck bekommen, als ich Anjas Beitrag über digitale Volksbildung las. Anja, Du suchst immer die Wege aus den Kuschelecken der einfachen Antworten. Dafür schätze ich Dich.  Aber 😉 – so pauschal digitale Volksbildung als “pillepalle” darzustellen, ist für mich ein willkommener Anlass, den Begriff  “digitale Volksbildung” anfassbarer zu machen. Zumindest in der Variante, die ich früh in die Diskussion einbrachte. Schließlich bin ich in Deinem Beitrag auch gemeint: “Derzeit erheben sich einige Personengruppen, wieder neu zu definieren, was man heute wissen muss oder wie man sich zu verhalten habe …

Unbestritten stellen sich bei einigen unter uns die Nackenhaare auf, wenn sie “digitale Volksbildung” hören. Nach 25 Jahren VHS-Arbeit bleibe ich beim Begriff “Volksbildung” gelassen. Wer dabei düstere Visionen aufziehen sieht, kann sich bitte einen besseren Begriff ausdenken. Aber bitte nicht digital Literacy.

Unbestritten befinden wir uns auch in einem gesellschaftlichen Umbruch. Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung versetzen sehr viele in Angst und Ratlosigkeit. Wir haben alle viel zu lernen, wenn wir diesen Wandel auch nur in Ansätzen verstehen wollen. Künstliche Intelligenz – smarte Konzepte zur Weltverbesserung an jeder StartUp-Ecke. Kapitalisten, die außer unseren Daten nichts haben, erleben Höhenflüge an den Börsen. Der Plattformkapitalismus greift um sich. Datenschutz und der Wunsch nach Privatsphäre scheinen angesichts der vorherrschenden Geschäftsmodelle aussichtslos. Wir werden nicht gefragt, ob das in unserer Demokratie so sein soll. Die, die uns fragen sollten, unsere Politiker, haben keine Ahnung und wir, die etwas dazu sagen sollten, auch sehr wenig. Es reicht eben nicht, nur kluge Fragen zu stellen. Wir brauchen langsam mal Antworten, solange die Realität dafür noch den Raum bietet. Da könnte Bildung einen Beitrag leisten.

Anja, es reicht aus meiner Sicht nicht, wenn Du schreibst: “Dass diese ganzen “Schwachen” schon lange auf ihre Art digital kompetent unterwegs sind, sie selbstverständlich WhatsApp, Facebook und YouTube für ihre Zwecke nutzen, das wird dabei völlig ignoriert.“ Ich möchte Menschen dabei unterstützen, mehr über die digitalisierte Gesellschaft und unsere Zukunft zu erfahren. Ich möchte Gelegenheiten schaffen, Neugierde entstehen zu lassen. Das wäre die Aufgabe von digitaler Volksbildung. Es reicht mir nicht, wenn die “Schwachen” nur Konsumenten sind. Und mit “Schwachen” meine ich uns alle, die ratlosen 95%.

In Deinem Beitrag schimmert immer die Perspektive von Schule und Hochschule durch. Du schreibst von den Wissenden oder den Schwachen. So mag es in der Schule und Hochschule immer noch sein. Ich rede hier aber von Erwachsenenbildung. Und diese Form der Bildung ist zuallererst lebensgeleitend und freiwillig. Und – die Menschen bezahlen meist auch noch Geld dafür. Diese anderen Marktbedingungen regulieren das Angebot. Niemand muss seine Freizeit damit verbringen. Ohne eigenen Nutzwert wird das Angebot nicht angenommen. Keiner bezahlt für Angebote, die nicht gebraucht werden. Und die über 6 Millionen Anmeldungen in den 900 Volkshochschulen werden ihre Berechtigung haben, die ich nicht in Frage stelle. Sich darüber zu erheben, steht mir und uns nicht zu.

Bildung auf Augenhöhe

In meiner digitalen Volksbildung gibt es auch nicht DIE Wissenden. Anders als früher sehen wir, dass gerade Erwachsenenbildung lernend ist. Ich sehe keine VHS, die anderen sagt, wie die Welt funktioniert. Sie wissen es selber nicht. Das ist doch schon mal eine gute Ausgangslage um auf Augenhöhe gemeinsam zu lernen.

Ich sehe in meiner Bildungsvision auch nicht nur Kurse. In unserem gemeinsamen MOOC Leuchtfeuer 4.0 haben wir digitale Volksbildung realisiert. Wir schauten neue Lernräume an oder die Verbindung zwischen Arbeit und Lernen und einiges mehr. Als Mitveranstalter habe ich nicht anders oder weniger gelernt, als alle anderen der über 600 Angemeldeten. Wir haben Impulse hineingegeben, ohne zu sagen, wie damit umzugehen ist. Die dadurch initiierten Gespräche haben mir viel gegeben.

Digitale Volksbildung braucht einen Kanon von Lernsettings. Stichworte hierzu sind: neue Räume wie Makerspaces, Repaircafe`s, FabLabs oder die bekannten Co-Working-Spaces als Orte des Austausches und nicht als Kursräume. Ich sehe Räume, in denen die Menschen peer2peer aufeinander zugehen, so wie es erste Bibliotheken vormachen. Ich sehe offene Orte, den sog. „Dritten Ort„, wo Menschen eigene Formate erfinden, seien es Vorträge, Spiele, Erzählrunden, digitale Bürgersprechstunden, …  – selbstorganisiert wäre natürlich gut. Diese Räume können von kommunalen Einrichtungen geschaffen werden, ohne Kontrolle über die Aktivitäten zu beanspruchen. In Norderstedt wird VHS und Bibliothek einen solchen Raum herstellen. Aber natürlich sehe ich auch klassische Kurssettings, wenn sie gewünscht sind. Das entscheiden die Menschen ganz eigenständig.

Digitale Volksbildung ist auch kein Projekt für eine Organisation. Sie ist die Aufgabe aller, die dafür einen Beitrag leisten wollen. Dazu wird es Anreize zur kommunalen Vernetzung brauchen. Von wem die Initiative ausgeht ist je nach Kommune verschieden. Vielleicht nennen sich diese Orte digitale Bürgerbüros, wie in Wolfsburg oder die Kirchengemeinde macht Platz für einen Ort der Begegnung. Oder es ist der Versammlungsraum in der Dorfkneipe, wo Menschen über digitale Anwendung im Dorf sprechen. Oder Seniorenrunden beim ASB, die ihre Wohnungen mit Sensoren ausstatten, oder …. Und ja, Medien und EDV gehört ebenso dazu. Aber, und das ist entscheidend, keine strikte Agenda, sondern Platz für das Unvorhergesehene.

Digitale Volksbildungist kein 5 Milliarden-Programm für Schulen: wir brauchen keinen Masterplan, wir brauchen Kreativität und Neugierde, andere Wege zu gehen. Nicht für Menschen, sondern mit Menschen. Nicht für Institutionen, die ihre Existenz begründen wollen, sondern für die Familie und die gesamte Kommune, das Volk.

Wir brauchen aber Stakeholder, die in der Lage sind, solche Initiativen bundesweit in die Kommunen zu bringen. Und da gibt es nicht viele, die dazu in der Lage sind. Wenn die Volkshochschulen diesen Weg gehen wollen, wäre das ein Fortschritt, denn sie sind kommunal ein Anker soziokultureller Aktivitäten. Vielleicht nicht in Berlin, Hamburg und Köln, aber in der Fläche schon. VHS als Initiator kommunaler Bündnisse. Nicht auf dem eigenen Ticket.

Was mich froh dabei macht, ist das Wissen, dass viele Mitarbeiter*innen und Kursleitungen genau darüber sprechen. Sie sehen sich selbst als Suchende, als Lernende. Wenn die Bildungs- und Kultureinrichtungen jetzt noch ihren Egoismus überwinden und die Community in den Mittelpunkt des Handelns rücken, dann kann das Pflänzchen der digitalen Volksbildung langsam wachsen.

Und damit unterschreibe ich auch Deinen Schlusssatz:  “Erhebt euch nicht, sondern schwimmt dort in den Gewässern mit, in denen Menschen bereits aktiv sind! Das wäre meine Empfehlung.”

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Responses

  1. Als derjenige, der den Begriff „Digitale Volksbildung“ (DVB) recht spontan geprägt und in Umlauf gebracht hat: natürlich ist das ein Begriff, der zugleich selbstironisch gemeint ist (der Anklang an die 1950er Jahre) und zugleich 100%ig ernst: Ja, wie brauchen _recht verstandene_ Volksbildung, wobei „Volk“ hier soviel heißt wie „The many, not the few“. Was ich im Buch auch „Guerilla-LernerInnen“ nenne. Und auch die Rede von der „Bildung für uns Schwache“ habe ja ich selbst mal (2014) in einem Blogpost aufgebracht.

    Vorher, ich glaube 2012, hatte ich mit Anja mal eine kurzlebige Arbeitsgruppe, die unter dem Projektnamen „Anonyme NichtlernerInnen“ lief (mit Anspielung auf die Anonymen Alkoholiker). Es ging darum, eine Art Baukasten zu entwickeln, der die Leute befähigen sollte, sich selbstv als LernerInnen zu organisieren. Das war damals von Philipp Schmidts Peer2Peer-Experimenten beeinflusst. Inzwischen gibt es auch eine starke Nähe zu den „Working Out Loud“-Gruppen, die sich in Deutschland zu einer richtigen Bewegung entwickelt haben.

    Ich kann nicht erkennen, was daran inzwischen überholt wäre. Nein, die Leute da draußen sind zu 99% nicht souveräne Medien-Champions, die sich überall holen, was sie brauchen. Ich selbst bin das nicht. Und falls jemand doch so ist, brauchen wir uns um den oder die eh nicht zu kümmern. Der Rest, the rest of us, braucht natürlich digitale Volksbildung. Nicht von autoritären Besserwissern und Schulmeistern, sondern von Leuten mit Selbstlern-Erfahrung, aus dem Geist des Selbstmacher-Web heraus.

    Ich denke, die Polemik hier ist größtenteils ein Missverständnis. Und zum anderen Teil ist sie eine nützliche Mahnung, immer wachsam zu bleiben. Es ist ja wahr, dass trotz gegenteiliger Absichten so etwas immer droht, zu bevormundenden „Bildungsangeboten“ zu werden. Man muss schon immer aufpassen.

  2. Ich störe mich an dem Begriff gar nicht so sehr, ich finde ihn ganz treffend. Wenn die freiwillige Basis erhalten bleibt, die Menschen den Wert und den Nutzen freiwillig erkennen, dann haben wir einen Nährboden, um digital zu bilden. Das funktioniert bei uns mit dem Sprechstundenprinzip ganz gut. TN buchen 45-minütige Blöcke, in denen sie gemeinsam mit mir schauen, was sie interessiert und in welchem Bereich sie fit werden wollen. Ich schaue dann, ob ich selbst kompetent genug bin, um in dem Thema zu helfen oder vermittle den TN Kolleginnen und Kollegen. Zunehmend kommen die TN mit genauen Themen zu uns und wollen beispielsweise wissen, wie eine WhatsApp-Gruppe funktioniert oder wie die Privatsphäre bei Facebook sicher eingestellt werden kann. Mit anfangs 2-3 Stunden pro Monat, führen wir mittlerweile 2-3 Stunden pro Woche durch. Das spricht für mich für den zunehmenden Willen, sich damit zu befassen. Wenn es einen Vorteil hat und ich davon profitiere, dann will ich mich damit beschäftigen.
    Die Kurse „Smartphones effektiv und sicher nutzen“ sind seit vielen Jahren ausgeucht. Damit will ich nicht meine VHS anpreisen, sondern deutlich machen, dass digitale Voksbildung schon passiert. Bis vor 2 Jahren lief auch der „Computer-Stammtisch“ 1x pro Woche als offenes Angebot sehr gut. Niedrigschwellig, aber für die Fläche enorm bereichernd.

  3. Wir erfinden dauernd neue Begriffe, um die nächste Hype-Welle zu zünden. Digitale Bildung – wurde gekapert von der Digitalindustrie und allen Nerds. Zeitgemäße Bildung – wird jetzt von den Pädagog*innen besetzt. OER – ein Begriff aus den Prä-Web 2.0-Zeiten wird jetzt gehypt als Lösung unserer Probleme. Srsly? WOL – die nächste Hype-Welle und alle machen sich umsonst Gedanken, wie deutsche Großkonzerne sich bewegen könnten (übrigens v.a. in Deutschland sehr beliebt – wir brauchen wohl immer irgendwelche Modelle). Design Thinking – sind wir jetzt bald durch. Und nun will sich die VHS noch in Stellung bringen mit ihrem eigenen Begriff: Digitale Volksbildung. Ich sehe den dicken Wälzer schon im Regal der Bibliotheken stehen. „DVB – was war, was ist – und wie wir die Qualität sichern.“ Wissenschaftlich gestützt und getestet von Prof. Prof. Dr. Dr. h.c., der in unzähligen Fallstudien die WAHRE digitale Volksbildung definiert und in 9 komplexen Modulen für die Praxis übersetzt – als Curriculum und nur wer das durchlaufen hat, darf künftig einen verifizierten Netzaccount führen. Okay, wieder etwas polemisch, aber dazu wird es führen, vom Prinzip her …

    Mir ist das ehrlich gesagt zu emphatisch, lieber Joachim, so wie du die DVB anpreist. Ich bin ja nun seit langem eine Anhängerin eher kontextueller Lösungen, der dritten Orte und dezentraler, informeller Strukturen, wie sie Martin anspricht: Na, klar. Das sollten wir weiter vorleben und anschieben und anpreisen. Aber doch bitte nicht über eine neue Begrifflichkeit und ein institutionalisiertes Vorgehen, bittschön. (Übrigens hatten wir unsere ANL-Aktivitäten bereits 2008 auf dem Hacking Education-Event vorgestellt, Martin. Die daraus resultierende Getting learning done-Community of Practice war auch hilfreich. Viele der gesammelten Ideen finden sich heute in anderen Aktivitäten und Initiativen wieder. Aber es war halt vor 10 Jahren. Heute würde ich bildungspolitischer vorgehen, wie wir es ja auch im B(u)ildung 4.0-Buch angedacht haben. Über politische Anreizsysteme, weniger pädagogisch.)

    Und klar sind Computer-Stammtische, mobile Sprechstunden etc. pp. durchaus sinnvoll. Aber lasst uns doch bitte nicht die nächste Sau durch’s Dorf treiben. Ich verstehe ja, ihr sucht händeringend Folgekonzepte für die VHSen und ich durfte in den letzten Jahren auch viele sehr fortschrittliche Köpfe darin kennen lernen. Da geht was, aber es wird ganz sicher eine neue Form sein. Keine „digitale Volksbildung“ seitens eines zentralen Anbieters. Das siehst du auch ähnlich, Joachim, wenn ich deinen Artikel hier lese. Also zwingt doch dem Ganzen bitte keinen neuen Begriff auf. Sonst wird es ein Wettrennen im politischen Diskurs geben, der vor Populismus nur so trieft: Was gehört in die digitale Volksbildung? Gerade weil der deutsche Bildungsbegriff so theroetisch aufgeladen ist, wird das ähnlich banal am Schluss diskutiert werden wie der aktuelle digitale Bildungs-Diskurs.

    Wir müssen, und dabei bleibe ich, uns Gedanken machen, wie wir die Intelligenz in das Netz hinein tragen, weil die Rechten dort schon gut am Wildern sind. Macht geile WhatsApp-Gruppen auf, produziert kluge und lustige Videos, bespielt die komplette mediale Kette mit interessnaten Inhalten, die die Leute wirklich, wirklich interessieren – und eben nicht, indem man Leute PR-technisch übertölpelt, sondern indem man sich qualitativ vernetzt und nicht meint, man sei selbst was Besseres. Schafft Synergien, nutzt die neue Netzwerklogik, kein Mensch braucht redundante Strukturen – sie sind teuer und ineffizient. Ich weiss, da müssen noch manche gut schlucken, weil es eben auch um Macht und Geld und Einfluss geht – aber genau das bedeutet digitale Transformation. Es ist die Disruption am Rande, die sich langsam in den Mainstream frisst. Keine „Digitale Volksbildung“ wird euch davor bewahren. Geht als Vorbild voran – das wäre die beste Volks-B(u)ildung 4.0.

    Good luck und nichts für ungut 🙂
    Anja

  4. Am Ende sollte es darum gehen, Digitalisierung mit Inhalten zu produzieren und nicht über eine Begriffsdefinition zu diskutieren. Davon haben wir alle mehr.

    Grüße

  5. Einmal davon abgesehen, dass der Begriff „Digitale Volksbildung“ nach den Regeln der deutschen Sprache wohl nicht ganz korrekt zusammengesetzt wurde – denn ein vorangestelltes Attribut beschreibt stets die Eigenschaften des Substantives (bei zusammengesetzten Substantiven die des Hauptwortes (hier also „Bildung“)), d.h. es handelt sich also um Bildung, die die Eigenschaft hat, digital zu sein – nicht aber um Bildung zur Digitalisierung oder mit Digitalisierung in Zusammenhang stehende Themen – denn diese könnte ja auch völlig undigital daher kommen.

    Ich möchte keine Diskussion zur deutschen Sprache eröffnen, aber diese sprachliche Stolperfalle führt uns zu einem Kernproblem in der gesamten Diskussion: „Bildung zur Digitalisierung“ und „Digitale Bildung“ wird munter durcheinander geworfen. Spricht Anja von dem Einen, meint Joachim mit demselben Begriff das Andere – und umgekehrt. Und schon sind Missverständnisse vorprogrammiert.

    Die gute Nachricht: Beide Bereiche richten sich im Markt der Erwachsenenbildung ganz einfach nach der Nachfrage der Bevölkerung. Nichts anderes entscheidet. Der analoge Präsenzkurs zum Thema „Wie nutze ich das Smartphone sicher?“ (dies ist Bildung zur Digitalisierung) wird nachgefragt und gebucht? Bestens! Wenn nicht, findet er eben gar nicht erst statt – Auch ok. Der Buchführungs-Kurs findet als Live-Webinar oder Online-Kurs statt (dies ist digitale Bildung), ohne dass die alleinerziehende Mutter abends in die VHS fahren muss? Bestens! Wenn dafür keine Nachfrage besteht, wird es nicht stattfinden. Auch ok.

    Und dass sich – wie bei allen gesellschaftlichen relevanten oder auch irrelevanten Themen – irgendein Prof. Prof. Dr. Dr. h.c. findet, der 9 Fallstudien durchführt, sehe ich total entspannt. Niemand zwingt Sie, liebe Anja, diesen Wälzer dann zu lesen. Es werden sich einige Studenten des besagten Professors damit herumquälen müssen, um ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu schreiben. So what! Das ist eben Wissenschaftsbetrieb – muss auch sein 😉

    Jedenfalls hat das XB-LernNetz ganz ohne wissenschaftliche Begleitung und nur an den realen Bedürfnissen von echten Menschen orientiert in wenigen Monaten 160 Volkshochschulen ins Boot geholt, die gemeinsam berufliche Weiterbildung als bundesweite Online-Kurse anbieten. Mit großem Erfolg. Nicht von oben herab. Und sicher nichts für „Schwache“ – sondern als (und hier passt der Begriff) digitale Bildung für Menschen „aus dem Volk“, die sich beruflich weiterbilden möchten – also von mir aus kann man das „Digitale Volksbildung“ nennen – oder irgendwie anders. Egal. Das ist für die Kursteilnehmer genauso relevant wie die Fallstudien des Prof. Prof. Dr. Dr. h.c. … 😉


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