Verfasst von: Joachim Sucker | 19. Mai 2018

Ein wunderbarer Service

Die Online-Tandem-Sprachen-Börse

– mein Werbebeitrag aus Leidenschaft! –

Auf der Suche nach innovativen VHS-Angeboten, die uns den Weg in die digitalisierte Gesellschaft zeigen, bin ich auf die Hamburger Tandembörse gestoßen. Meine früheren Kollege*innen haben da etwas Wegweisendes auf den Weg gebracht.

Aber der Reihe nach: in dem nachfolgenden Video erklären Jörg Gensel und Ilker Ipek aus dem Marketing-Team die Online-Tandem-Börse.

Warum mich das als Marketingmensch so begeistert?

  1. Die digitale Plattform ist einfach aufgebaut.
    Gute einfache Sprache ermöglicht eine sofortige Teilhabe
  2. Die Börse erweitert das Sprachenlernen abseits der VHS, aber mit einem deutlichen Bezug auf die VHS. Die Vermarktung über die Volkshochschule vermittelt mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschen, die bereits einen Bezug zur Volkshochschule haben. Das schafft einen leichteren Zugang.
  3. Eine Online-Plattform, die Menschen in Bewegung bringt, entspricht dem Anspruch der Volkshochschulen. Die Volkshochschule kann sich mit diesem Service profilieren.
  4. Ein Mitmachen anderer Volkshochschulen ist extrem einfach – eine hohe Skalierbarkeit als Garant für eine bundesweite Verbreitung. Eine VHS, die mitmachen will, kann aus Hamburg Informationsmaterial bekommen (Flyer, Plakate, Banner, …sogar mit dem eigenen Logo). Der Link auf der Website ist einfach gesetzt. Die typische VHS-Planungsarbeit entfällt völlig.
  5. Der Mehrwert für die VHS ist vielfältig. Durch die Verbindung zwischen Tandem-Börse und nationaler VHS-Datenbank bekommt jeder Tandem-Nutzer auch die jeweiligen VHS-Sprachkurse in seinem Umkreis angezeigt. Damit können Sprachkurse gezielt an Interessierte niveauangepasst vermittelt werden.
  6. Kosten fallen für Volkshochschulen nur an, wenn für die Tandem-Partner die passenden Sprachkurse des jeweiligen PLZ-Bereiches angezeigt werden sollen. Die Kosten sind gering, da die Hamburger Volkshochschule nur kostendeckend arbeiten will.
  7. Die Marke VHS ist damit bundesweit vertreten und kann dadurch ihre Stärke ausspielen.

Woran könnte das Projekt bundesweit scheitern?

Wer die Börse in seinem Bereich anbieten will, ist für die Werbung zuständig. Das muss schnell und intensiv erfolgen, damit viele Menschen auf der Plattform vertreten sind. Sollten in meinem PLZ-Bereich nicht hinreichend viele andere Menschen vertreten sein, verlasse ich die Plattform und komme wahrscheinlich nicht noch einmal vorbei. Es macht also in der ersten Phase Sinn, Volkshochschulen auf die Plattform zu nehmen, die diese Voraussetzung erfüllen können. Ähnlich einem Startup, welches erst in größeren Städten auftritt, um darüber eine Plattform zu füllen.

Wenn alle großstädtischen Volkshochschulen dabei sind,
wird die Börse zum echten Erfolgsmodell für die ganze VHS-Familie werden.

Einfach mitmachen!!!

Kontakt: I.Ipek@vhs-hamburg.de  oder  J.Gensel@vhs-hamburg.de

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