Verfasst von: Joachim Sucker | Oktober 26, 2015

Wann ist ein MOOC ein erfolgreicher MOOC?

Darauf gibt es natürlich viele Antworten. Ich versuche es mal sehr persönlich in Bezug auf den ichMOOC zu erläutern.

Eva-Plakat

1. MOOCs  ermöglichen neue Kooperation
Die Kooperation von VHS und Hochschule war für mich ein Durchbruch. Zu erklären ist das in dieser Phase durch 2 Faktoren. Erstens wollen Hochschulen auf dem allg. Weiterbildungsmarkt Fuß fassen. Die Lübecker Kollegen haben die Scheu mit einer Volkshochschule zu kooperieren abgelegt, das wünsche ich mir von anderen Hochschulen auch. Zumindest die staatlichen Bildungseinrichtungen sollten im Interesse der Lernwilligen selbstverständlich kooperieren. Zweitens leben MOOCs zurzeit besonders von massiven Anmeldezahlen. Volkshochschulen können hier in Zukunft ein wichtiger Multiplikator. Insofern war der ichMOOC natürlich schon erfolgreich, weil er mit 1.633 zurecht als Massive Open Online Course bezeichnet wird und, ganz nebenbei, war es der größte Volkshochschulkurs aller Zeiten.

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2. Neben den Anmeldezahlen sind MOOCs auch marketinggetrieben. Die Einrichtungen wollen zeigen, dass sie fähig sind webbasierte Lernformen zu entwickeln und ihr Angebotsspektrum dadurch, nach aussen sichtbar, zu erweitern. Die Evaluation hat gezeigt, dass eine relevante Anzahl von Teilnehmer/innen bisher nichts oder nur sehr sporadisch mit der VHS zu tun hatten. Hier hat sich die Sicht auf die traditionelle Einrichtung VHS im Sinne einer modernen Bildungseinrichtung geändert. Und seinen wir mal ehrlich: Kaum einer hätte der VHS diesen ichMOOC zu getraut.

Auch hat sich gezeigt, dass die Werbung über die sozialen Netzwerke wichtig war. Überraschend kamen mehr Anmeldungen über Twitter, als über Facebook herein. Der Großteil wurde allerdings von den beteiligten Volkshochschulen und deren Verbände geworben. Das freut mich besonders, denn hier sind auch viele VHS-Mitarbeiter/innen, die sicherlich auch das Format MOOC lernen wollten.

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3. Hat sich unser Konzept 4.0, wie ich es beschreibe, umsetzen lassen?
Grundsätzlich würde ich dies bejahten, allerdings mit Einschränkungen.
1.0 Die Videos. Sie wurden sehr gut angenommen und bekamen in der Abschlussbefragung sehr gute Noten (an dieser Stelle mein besonderer Dank an Gregor von mooin).
2.0 Die Foren auf mooin wurden mit über 6.500 posts gut bestückt, auch ein Grund, warum einige Teilnehmer/innen dies als unübersichtlich und wenig hilfreich bezeichneten. Hier muss sich grundsätzlich etwas ändern. Lineare Forumsstrukturen bilden nicht die Lernzugänge ab.
3.0 Der MOOCsalon auf Facebook war eine wichtige Kommunikationssäule. Hier wurde reichlich kommuniziert, sogar neue Aufgaben von TeilnehmerInnen gestellt. Mit über 600 Mitgliedern wurde dieses zusätzliche Angebot, außerhalb der Plattform gut angenommen.
4.0 Die 35 MOOCbars vor Ort taten sich dagegen etwas schwerer. Zum einen lag dies sicherlich an technischen Problemen mit Adobe Connect, aber dann andererseits auch an der autonomen Bewerbung. Nicht alle Besucher waren zum ichMOOC angemeldet und so fehlte die Anbindung. Die VHS KollegInnen vor Ort haben das Experiment großartig unterstützt und wichtige Impulse für Verbesserungen beigesteuert. Das dahinterliegende Blended-MOOC-Konzept begeistert mich nach wie vor. Eine gute Erweiterung, die sich sicherlich auch mit anderen Kooperationen denken lässt.

4. Und damit sind wir bei einem ganz wichtigen Punkt. Wir lernen. Über verschiedene Formen des Weblernens kann ich viel lesen. Selber machen ist der eigentliche Schritt des Lernens. Über den ichMOOC habe ich extrem viel gelernt. Das alles hier aufzuzählen führt zu weit. Deshalb nur zwei Punkte stellvertretend.
mooin, unsere MOOCplattform der FHLübeck, produziert möglichst betreuungsarme MOOCs, die einfach zu wiederholen sind. Das ist nicht mein Ansatz und deshalb haben meine Kollegin Nina Oberländer von der Bremer VHS und ich viel ausprobiert. Wir haben sehr viele Teilnehmer/innen im Forum persönlich begrüßt. In unserer Kreuzfahrtmethaper, die wir für den MOOC gewählt haben, standen wir sozusagen an der Gangway. Wir haben mit Unterstützung der Lübecker Kollegen im Forum sehr schnell und persönlich auf Fragen reagiert. Wir haben bewusst in den Einführungsvideos pro Kapitel recht persönlich die weiteren Arbeitsaufgaben erklärt. Somit hatte der ichMOOC auch Gesichter, die sicherlich ein Stück Lernmotivation sind.
Die Kreuzfahrtmethaper wurde gut angenommen. Anonymes Lernen funktioniert zwar, aber ich glaube, durch die Einbindung in einen gemeinsamen emotionalen Kontext wird Lernen erleichtert, es wird eine Bindung geschaffen. Ich lerne selbst so am liebsten.

Noch einige persönliche Worte. Bedanken möchte ich mich besonders bei:

Meiner Geschäftsführung Marlene Schnoor in der Hamburger Volkshochschule, die mich für diese Arbeit freigestellt hat und damit besonderen Mut gezeigt hat. Experimente brauchen diesen Freiraum.
Bei Nina Oberländer von der Bremer Volkshochschule, die neben den didaktischen Fragen eine besondere Empathie für unsere TeilnehmerInnen hat und den ichMOOC-Salon mit Alexandra Hessler sehr symphatisch moderiert hat. Nina hat den ganzen Laden zusammengehalten.
Bei Jöran Muuß-Merholz, der das didaktische Gerüst erarbeitet hat und als Video-Regiseur Nina und mir alles abgerungen hat.
Bei dem Lübecker mooin-Team , die Nina, Jöran und ich sicherlich mit den vielen Extrawürsten herausgefordert haben. Ihr ward geduldig und wusstet wo Schluss mit Lustig war.
Und natürlich bei Johanna Köster-Lange, die unsere Bord-Bibliothek spontan aufgebaut hat und unseren schriftlichen Formulierungen einen verständlichen Sinn gab.
Und natürlich bei unseren Experten und vielen engagierten Bordgästen.

Über diesen ichMOOC könnte ich ein Buch schreiben, aber ich lasse es bleiben, wer will das schon lesen. Einfach anmelden und selber die Erfahrung machen. Die Foren sind zwar nicht mehr betreut, die Videos und der Salon sind noch im Betrieb.
Ich habe Lust auf weitere Kreuzfahrten in den digitalen Gewässern!

(Die nachfolgenden Kennzahlen beziehen sich auf Rückmeldungen von 150 TeilnehmerInnen. Die Datei kann hier als Evaluation_ichMOOC aufgerufen werden)

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Verfasst von: Joachim Sucker | September 10, 2015

Freiheit für MOOCs – Plattformen für alle!

Ja, ich fordere die Freiheit für MOOCs.

Angeregt durch meine Teilnahme am Educamp und der Tagung „MOOCs an beyond“ in Berlin, augerichtet durch Oncampus und dem Stifterverband, hier einige Gedanken zur Freiheit.

Prof. Dr. Joachim Metzner, Vorstand HRK (Hochschul-Rektoren-Konferenz), hat es auf der Tagung „MOOCs and beyond“ (#dgiturn) am 8.9.15 zugegeben: Die HRK hat spät das Potential von MOOCs erkannt und nun prognostiziert sie den MOOCs eine enorme Ausdifferenzierung in unzähligen Variationsformen. (Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal ein Fan der HRK werde.) MOOCs sind damit diplomatisch anerkannt.

MOOCs sind in der Tat ein Phänomen der letzten Jahre. Während sich 2012 noch keine deutschen Google-Abfragen zu MOOCs finden ließen, so Dr. Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband auf der gleichen Tagung, sind es heute ca. 210.000 Treffer. Die Innovationskurven sind bekannt, wir befinden uns in der mühsamen Verstetigungsphase nach dem Hype und der Desillusionierung.

MOOCs finden scheinbar nicht Teilnehmer, sondern umgekehrt finden Teilnehmer die MOOCs. Der Stein wird in den Teich geworfen und man beobachtet wohin die Wellen sich bewegen. Man könnte meinen, die hochschulMOOCs sind als Teil ihrer Lehre konzipiert und sprechen überwiegend eigene Studenten an. Wie die Evaluationen ( Anja Lorenz, oncampus) zeigen, ist dem nicht so. Die Studierenden sind in der Minderheit. Es kommen je nach Thema, eine hohe Anzahl von Erwachsenen in die MOOCs. Wenige Hochschulen spitzen das Angebot konsequent auf die eigenen Studenten zu (Beispiel: ChangeMakerMOOC aus Kiel).
Solange die hochschulMOOCs nicht in der Vergabe von ects-Punkten in der Fläche vernetzt sind, wird das auch schwierig zu ändern sein. Erste Hochschulen erkennen dieses, wie z.B. die TU9 Initiative.

So werden die Hochschulen quasi über Nacht zu Orten des Long Life Learnings, auch von Erwachsenenbildung abseits der Hochschullehre. Die FH Lübeck hat sich bewußt für zahlreiche MOOCexperimente entschieden, die nicht Hochschulabsolventen als Zielgruppe ansprechen sollen.
Der Bildungsmarkt wird sich rasant verändern. Eine Aufteilung zwischen Bildungsanbietern ist so in einigen Jahren nur noch schwer herzustellen.

Weiterbildung, speziell Erwachsenenbildung, wurde bisher von den Volkshochschulen für sich reklamiert. Das gehört der Vergangenheit an. Die Volkshochschulen haben dies teilweise erkannt und ein Konzept „Erweiterte Lernwelten“ auf den Weg gebracht. Erste Umsetzungen sind bereits erfolgt. So konnten einige Volkshochschulen schon 3 cMOOCs anbieten. 2013 den vhsMOOC auf WordPress und 2015 den strickMOOC auf WordPress und den ichMOOC auf mooin).

Noch fehlt eine Strategie, wie übrigens fast allen Anbietern aus Lehre und Bildung. Die Fachhochschule Lübeck scheint hier mit oncampus und mooin die Nase vorn zu haben. 2 Jahre MOOCs haben da schon einiges durchgerüttelt. Und das ist erst der Anfang. TTIP wird den Rest unserer gewohnten Bildungslandschaft umpflügen. Mal sehen, was dann nachwächst.

Wenn wir die MOOCs einmal aus den Räumen der Bildung befreien, dann ergibt sich auch schnell eine andere Begriffszuordnung. Massiv Open Online Communikation könnte sie lauten, wobei Communikation natürlich auch Course beinhalten kann. Mit dieser Definition ergibt sich eine neue Perspektive auf das MOOCpotential.
Es wird nicht nur mit unterschiedlichen Formaten (xMOOC, cMOOC, bMOOC, SOOCs, ….) weitergehen, ich erwarte besonders ungewöhnliche Kooperationen. Außer Iversity gibt es im deutschsprachigen Raum nur Hochschulplattformen für MOOCs. Der Wettbewerb ist eröffnet. Mooin aus Lübeck, HPI (Hasso Plattner Institut), Leuphana (Lüneburg), iMOOX (Graz), Universität zu Kiel, … (wahrscheinlich vergesse ich einige).

In Hamburg haben sich auf Wunsch des Bürgermeisters Olaf Scholz die 8 staatl. Hochschulen zur Entwicklung einer hoou (Hamburg Open Online Universität) zusammengeschlossen. Besonders interessant dabei ist die Begründung.  Bürgermeister Scholz möchte vermeiden, dass Hochschullehre nur über kommerzielle Plattformen (Google lässt grüßen) MOOCs anbieten können. Die öffentliche Hand gründet also selber MOOCplattformen. Scheinbar eine vorausschauende Strategie. Weitere Hochschulen werden sicher folgen. So entsteht ein Netz aus Hochschulplattformen. So weit so gut?

Aber was ist, wenn sich die MOOCs tatsächlich weiterentwickeln? Wenn neue Kooperationen MOOCs entstehen lassen?

  • Wenn z.B. Sanierungsträger Projekte der Stadtentwicklung mit Hilfe eines MOOCs entwickeln. Wenn Sie darüber eine Community aufbauen, in die sie auch wichtigen Content zur Erläuterung eigener Planung einstellen und die Betroffenen zur gemeinsamen Gestaltung und Lernen einladen?
  • Wenn Unternehmen ihre Personalentwicklung durch MOOCs befördern, indem sie talentMOOCs für Schulen anbieten. Wenn Airbus einen schülerMOOC zum Flugzeugbau anbietet und die besten Schüler mit Stipendien ausstattet.
  • Wenn der programmierMOOC für Schüler des HPI´s nur eine von hundert schülerMOOCs sein wird, ohne Beteiligung der Schulen?
  • Wenn Parteien MOOCs als Wahlkampfinstrument erkennen?
  • Wenn Risikokapitalgeber startupsMOOCs anbieten?
  • Wenn addidas einen MOOC zur Sportmedizin anbietet?
  • Wenn ….

Müssen sich all diese MOOCanbieter bei Hochschulplattformen bewerben? Werden die Hochschulen die neuen Monopolisten für MOOCs? Vorstellbar wäre es.

Unternehmen nehmen MOOCs auch in den Fokus, bedienen sich dabei bisher überwiegend vorhandenen MOOC-Plattformen, da sie das Rad nicht neu erfinden wollen und sich mit einer Plattform bisher kein Geld verdienen lässt. Werden auch deutsche Unternehmen an kommerzielle MOOCplattformen im Ausland herantreten, um eigenen Personalnachwuchs auszubilden? Wenn Unternehmen eigene Zertifizierungen anbieten? Dann bleibt den Hochschulen in diesem Bereich noch nicht einmal das Monopol der Prüfung und Zertifizierung. Siehe auch Udacity mit den Nanodegrees. Aber das ist ein eigenes Thema.

Doch die technische Entwicklung wird wahrscheinlich bald einfache smarte MOOCplattformen anbieten. Dann können sich Unternehmen vielleicht als Mandant in ein MOOC-Tool einkaufen. Das führt dann wieder zur Zementierung bestehender Verhältnisse – Zugang durch Hochschulen oder Geld. Freiheit ist anders.
Die Macht der MOOC-Plattform wird sich nur relativieren, wenn es sehr viele, günstige und smarte Tools für alle gibt. Wie will die Politik die Öffnung steuerfinanzierter (Hochschul)Plattformen definieren? Als Closed-Shop? Da ist bisher nichts zu hören.

Nicht nur der Content, auch die Plattformen sollten als Open Educational Resources gedacht werden. Zwar wollen einige MOOCplattformen (mooin und hoou (in Planung)) sich für Kooperationen öffnen, aber einem Anspruch auf freien Zugang entspricht das nicht.

Offene Plattformen für alle, die sie nutzen wollen. MOOCplattformen sind eine Basis demokratischer Bildung und Kommunikation. Frei dem VHS-Motto „Bildung für alle“.

Die connectivistisch angelegten cMOOCs können hier als Vorbild dienen. Sie stellen einen Lerncontent bereit und animieren zum Austausch der Beteiligten. Das Ziel ist hierbei die Mutation der Teilnehmenden zu Teilgebenden, also der Aufbau einer thematisch und zeitlich begrenzten Community. Das Curriculum schafft Orientierung und soll das selbstgesteuerte Lernen vereinfachen. Die so entstandenen Communities können über den eigentlichen Kurszeitraum fortbestehen, wie z.B. im VHS  ichMOOC im Facebook-MOOC-Salon mit fast 700 Mitgliedern. Sie besitzen ein hohes Innovationspotential und tragen zur Vernetzung gesellschaftlicher Gruppen bei. Auch und besonders derer, die bereits aus der formalen Lehre herausgewachsen sind. MOOCs sind somit Anlass zum gesellschaftlichen Wandel. Hier wurde auch schon eine neue Partnerschaft zwischen der Bremer VHS, Hamburger VHS und mooin/oncampus eingegangen.

Freiheit für MOOCs, heißt Freiheit für die Plattformen – offener Zugang für alle. Sie sollten dem deutschen Recht unterliegen und dementsprechend auf deutschen Servern gehostet werden. Oder wollen wir wieder auf Google, Airbnb und Uber warten?

Verfasst von: Joachim Sucker | Mai 27, 2015

Alte Tante VHS und Webschickeria

In den letzten Wochen durfte ich zwei Interviews zum Thema ichMOOC und digitale VHS geben.

Mit Nina Oberländer von der (Bremer Volkshochschule) bin ich  für die Hamburger Volkshochschule Gastgeber im aktuellen VHS-MOOC „Mein digitales ich“, auch unter #ichMOOC bekannt. Eine Woche vor dem Start am 28. Mai 2015 auf der MOOC-Plattform mooin  (FH Lübeck) können wir fast 900 Anmeldungen verbuchen. Der Großteil aus Deutschland aber auch der Rest der Welt ist vereinzelt dabei. Österreich, Italien, Schweiz, Dänemark, Niederlande, Schweden, Ungarn, Großbritanien, Griechenland, Algerien, Westsahara, Brasilien, Südafrika und Japan. Für Volkshochschulen als kommunale Bildungsanbieter eine neue Perspektive, die wir erst einmal verdauen müssen.

Über die Hintergründe konnten wir mit den Netzpiloten sprechen. Der #ichMOOC – Nichts für die Web-Schckeria

 

Und die Pink University hat mich zu dem Thema VHS und digitale Bildung angesprochen. Dabei bin ich auf unser besonderes MOOC-Format mit Begleitkursen, den MOOCbars eingegangen. An 48 Orten werden Bildungsanbieter, überwiegend Volkshochschulen unseren ichMOOC begleiten. Was sich im Interview so locker anhört, ist eine aufregende Innovation für mich, ich denke aber auch für die Volkshochschulen.

„Neue Lernwelten – wir stehen vor einer Revolution“ – 7 Fragen an Joachim Sucker, Hamburger Volkshochschule

Wir werden das mittlerweile dritte MOOC-Projekt evaluieren und unsere Möglichkeiten im Bereich digitaler Lernsetting sicher im Konzept „erweiterte Lernwelten“ in der VHS einbringen. Die Politik ist sich einig, Lernen bedeutet in der digitalen Gesellschaft „lebenslanges Lernen“ und Weiterbildung ist dafür der Schlüssel. Und der Schlüssel zur Weiterbildung sind die über 900 Volkshochschulen in Deutschland.

Verfasst von: Joachim Sucker | Mai 11, 2015

Was ich an Barcamps so liebe

Was ich an Barcamps liebe ist die Unvorhersehbarkeit. Nicht nur thematisch, sondern auch die aus dem Format entstehenden menschlichen Begegnungen. So war es beim vhsBarCamp in Leipzig auch wieder.

Mit diesem Tweet von Lavinia fing alles an:

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Eine kurze Antwort von mir, und schon haben wir uns in der Pause getroffen und eine gemeinsame Session zum Thema „Online Fortbildung“ ausgetüftelt. Dabei habe ich einiges über Ihre Arbeit an der Hochschule in Halle erfahren, wo sie für den Bereich eLearning arbeitet. Sie beschrieb recht anschaulich, dass ihr Institut den Großteil der Lehrenden durch Fortbildungen versucht zu erreichen, was aber nicht so einfach ist. Wir wollten die Session etwas konkreter aufziehen und fragten, was die Anwesenden für Ihre Fortbildung an Kursen benötigen. Ich dachte dabei zuerst an AdobeConnect-Räume, in denen wir verschiedene Settings ausprobieren können.

Die Session verlief dann ganz anders. Es war nicht einfach den Fokus auf die Anwesenden zu lenken, denn natürlich saßen dort die professionellen Weiterbildner/innen, die sich kaum davon trennen können, Fortbildungen/Kurse für andere zu konzipieren. Wir sind Volkshochschüler und denken in Kursen, ich auch.

Fopbi

Durch einen Beitrag von Karlheinz Pape, der in seinem Blog berichtete, wie große Unternehmen (Adidas, Deutsche Bahn und Bosch) ihre Fortbildungsabteilungen teilweise auflösen und neue Ansätze ausprobieren. Dabei ist u.a. der Slogan „Lernen ist Arbeiten und Arbeiten ist Lernen“, der in eine andere Denkrichtung führt. Schon oft haben wir in unseren Online-Gruppen oder auf Seminaren vom formalen oder informellen Lernen gesprochen, aber was das konkret für den Bereich der Fortbildung bedeutet, noch nicht so recht konkretisiert. Bosch geht z.B. den Weg Fortbildung in Communities zu verlagern. Mitarbeiter qualifizieren sich gegenseitig im Job. Also weniger Verluste, wie wir sie in formellen Lernsituationen kennen.

Wenn ich von mir ausgehe, so habe ich in den letzten Jahren zum Thema Online-Marketing oder Weblernen keine Fortbildung gemacht. Andere berichten mir ähnliches. Wir lernen im Netzwerk, durch Barcamps, Twitter, Facebook oder Google+. Dies ließe sich an vielen Beispielen erklären.

Fortbildung, besonders vielleicht zur Themenwelt der Digitalisierung, brauchen Netzwerke. Wenn wir die Netzwerksdichte erhöhen, so haben wir es in der Session formuliert, wird dies automatisch zu erhöhtem nonformalen Wissenserwerb führen.

Eigentlich eine simple Erkenntnis, aber als VHS-Kursmacher nicht so sehr naheliegend. Es braucht mal wieder einen Perspektivwechsel, um das Naheliegende zu sehen.

Gruendung

Und das Schöne an vhsBarcamps ist die konsequente Umsetzung der Kollegen, denn wir sind ein Praxisnetzwerk. Marie Batzel von der vhsMönchengladbach hat sogleich, noch während der Session, eine vhsKultur-Community auf G+ eingerichtet. Nach 2 Minuten waren es 3 Mitglieder, nach einem Tag 12, nach 2 Tagen sind es 22 Mitglieder. Das klingt simpel, doch wird es aus meiner Sicht sehr viel in unserer Bildungsarbeit verändern.

Dazu müssen wir uns kurz einmal die Struktur unserer VHS-Organisation vergegenwärtigen. Jede VHS hat pädagogische Mitarbeiter, die für einen oder mehrere Fachbereiche zuständig sind. Kultur, Sprachen, Gesundheit etc. Bundesweit gibt es diese Struktur auch bei den Landesverbänden. Die jeweiligen programmatisch Verantwortlichen der Landesverbände treffen sich in den Bundesarbeitskreisen (BAKs). Diese tagen regelmäßig und stimmen sich über die inhaltlichen Linien ab. Vertreter der über 900 Volkshochschulen sind nicht offiziell im BAK vertreten. Die BAKs bereiten Fachbereichstage vor, zu denen dann die Mitarbeiter der Volkshochschulen eingeladen werden. Also, Alles in Allem eine ganz normale Struktur, wie wir sie von überall her kennen.

Wenn sich jetzt zum Beispiel im Bereich Kultur eine große Gruppe vernetzt, unabhängig von Hierarchien und Zuständigkeiten, wenn sich diese Kolleg/innen nur über das eigene Interesse  vernetzen, dann wird dies Auswirkungen auf die Struktur nehmen. Der BAK Kultur wird nicht mehr allein das Sprachrohr der kulturellen Weiterbildung sein. Geradezu zwangsläufig wird das Netzwerk, wenn es eine hinreichende Dynamik entfaltet, selber Einfluss nehmen und im besten Fall wird der BAK Kultur selber im Netzwerk aktiv werden und so seine Arbeitsgrundlage erheblich erweitern können. Auch hier greift das Stichwort der „erweiterten Lernwelten“.

Vielleicht war die Gründung der KulturCommunity der in der Chaostheorie vielzitierte Flügelschlag des Schmetterlings, der eine bahnbrechende Wende einleitete. Und vielleicht durfte ich in diesem Moment ein Teil des Flügelschlages sein. Ich glaube schon, denn ich habe das Leuchten in den Augen anderer Kollegen aus anderen Fachbereichen gesehen, auch dass der Landesverbandsvertreter.

Und deswegen liebe ich Barcamps!

Und schon heute freue ich mich auf die Fortsetzung 2016 in meiner Hamburger Volkshochschule

Tschuess

Verfasst von: Joachim Sucker | März 31, 2015

MOOCs sind für uns alle da!

Sicherlich werde ich bald auch etwas zu meinem neuen Projekt für die Hamburger Volkshochschule, dem ichMOOC schreiben. Es ist ein MOOC zum Thema „Mein digitales ich“. Nähere Infos hierzu unter www.ichmooc.de. Näheres zu den Begleitangeboten, den MOOCbars hier.

Im Rahmen meiner MOOC-Aktivitäten beschäftigt mich das gesamte Umfeld von MOOCs. Am 18.8.14 hatte ich getwittert, dass das Jahr 2015 DAS MOOCjahr wird. Und so kommt es wohl auch. Die Kollegen der Fachhochschule Lübeck haben die Plattform mooin gegründet und erste MOOCs laufen seit März dort. Auch imoox, aus Österreich produziert fleißig neue MOOCs. Nina Oberländer von der Bremer VHS (ichmooc), Martin Ebner von der TU Graz (imoox) und ich haben uns zu MOOCs unterhalten.

Sind MOOCs für alle da? Können Volkshochschulen und Hochschulen kooperieren? Was ist Weiterbildung für die TU Graz?

Verfasst von: Joachim Sucker | Oktober 21, 2014

Volkshochschule in der digitalen Gesellschaft

In einem Text habe ich einen Blick in die Zukunft riskiert. Ich weiss, es ist vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung ein Wagnis. Aber mein Beitrag zielt hier nicht so sehr auf technische Entwicklungen, sondern beschreibt eher eine gesellschaftliche Entwicklung, die Martin Lindner als „digitalen Klimawandel“ bezeichnet. Was bedeutet das für die offenen Bildungsangebote von Volkshochschulen und welche Kernthesen lassen sich daraus ableiten.

Vielleicht gelingt eine konstruktive Debatte, die mutig nach vorne führt.

Die Zukunft der Volkshochschule

 

 

Verfasst von: Joachim Sucker | April 19, 2014

Gunther Dueck im Gespräch

Zusammen mit Nina Oberländer aus der Bremer Volkshochschule, habe ich anlässlich des vhsBarcamps im Mai mit Gunther Dueck ein Interview geführt. Vielen Dank an Gunther Dueck für die spontane Bereitschaft.

Inhaltlich geht es ums Lernen. Wie lernt Gunther Dueck? Wie lernen wir in Zukunft? Wie wird dies auf Volkshochschule wirken?

 

Verfasst von: Joachim Sucker | April 18, 2014

Wie geht Innovation?

Angeregt zu meinem Beitrag wurde ich durch zwei andere Blogeinträge.

Richard Gutjahr schreibt unter der Überschrift:
Medienwandel: Brauchen wir noch TV-Sender?

Wir sind die Zwischendrin-Generation
Das Fernsehen ist nicht tot. Im Gegenteil. Dank Smartphone, Tablets und die immer schnelleren Übertragungswege stehen Bewegtbilder so hoch im Kurs wie noch nie. Das Problem: Das alte, klassische Medien-System funktioniert nicht mehr. Das neue noch nicht. Dazwischen wir, die Zwischendrin-Generation. Was wir auch machen, wir sitzen zwischen allen Stühlen. Wir sollen voran gehen, dürfen aber niemanden zurücklassen. Wir sollen jünger werden, dürfen aber die Alten nicht verprellen. Sollen digital denken und dabei analoges Geld verdienen. Doch wie wir jetzt auch beim Massenmedium Fernsehen lernen: Wenn wir in der Mitte stehen bleiben, versuchen, es allen recht zu machen, erreichen wir bald gar niemanden mehr.

Von Thomanern, Würmern und Fischen
Der Wurm muss dem Fisch schmecken, hat der einstige RTL-Boss Helmut Thoma mal gesagt. Das Problem: Den einen Fischtank, wie zu Thomas Zeiten, gibt es so nicht mehr. Die Schleusen sind auf, vor allem die jungen Fische haben das Aquarium längst verlassen und schwimmen mit ihren Mobilgeräten kreuz und quer durch alle Weltmeere und Zeitzonen. Oder wie es das ZDF in seinem offiziellen Statement zum Ende von Wetten dass formulierte: Schuld seien die veränderten Sehgewohnheiten. mehr

Die Beschreibung der Zwischendrin-Generation finde ich spannend und auch Volkshochschule anwendbar.

Dann hat Karlheinz Pape im Corporate-Learning-Blog zu Veränderungen in der Volkshochschule Stellung bezogen.

Organisations-Entwicklung von unten – bei Volkshochschulen!

…Können die mehr als 900 VHS zu einem großen Bildungs-Anbieter werden? Dass das jemals politisch entschieden wird, scheint sehr unwahrscheinlich, auch wenn es wirtschaftlich und inhaltlich klug wäre. Wir erleben heute den Trend zu vernetzten Organisationen, in denen Hierarchie eine neue, andere Rolle bekommt. Wenn man sich die vielen regionalen VHS einmal als Netzwerk-Knoten einer aufs gleiche Ziel hinarbeitenden Netzwerk-Organisation vorstellt, dann scheint dieses Ziel gar nicht unerreichbar.

… Besser könnte sich auch eine hierarchisch geführte Organisation so einen Change-Prozess-Start nicht ausdenken. Da scheint die Zersplitterung in 900 unabhängige Einheiten sogar vorteilhaft zu sein. Wäre das eine Groß-Organisation mit Behörden-Struktur, dann gäbe es vermutlich diesen Prozess noch gar nicht. Ein aus meiner Sicht ermutigendes Zeichen für das Möglichmachen einer funktionierenden Netzwerk-Struktur unter den weiter selbständig agierenden VHS. Ein wenig mehr Unterstützung könnten die Macher aber schon gebrauchen. Eigentlich sollten alle Volkshochschul-Landesverbände und der Deutsche Volkshochschul Verband diesen extrem kostengünstigen Change-Prozess unterstützen. Dort scheint die Skepsis zu solch selbstorganisierten Prozessen der Experten vor Ort noch zu überwiegen. Vielleicht hat das ja ganz viel mit einem neuen Verständnis von Lernen zu tun: Lernen ist immer ein selbstorganisierter Prozess. Auch in einer lernenden Organisation. mehr

Stehen wir am Beginn einer umwälzenden Organisationsveränderung?
Wir Deutschen haben immer schon gerne Vereine und Verbände gegründet. Sie dienten als Organisationsform, meist von oben nach unten hierarchisch festgezurrt. Posten und Titel waren zu vergeben. Wir Volkshochschulen sind auch ein Beispiel hierfür. Ein Bundesverband, 17 Landesverbände, über 900 Volkshochschulen, unzählige Arbeitskreise. Direktoren, Fachbereichsleitungen, Sprecherinnen, Leiter und wie die Titel alle heißen. All das steht für ein Arbeiten in hierarchischen Strukturen. Die Leitplanken der Kommunikation, die damit verbunden sind, lassen meist einen Austausch unter gleichgestellten Personen zu. Jeder pflegt seinen Acker. Ganz selten durchbrechen größere Veranstaltungen dieses Muster. Eine andere Organisationsform, die Entscheidungen und Geldströme kanalisiert, ist bisher kaum denkbar.

Ist diese Organisationsform von gestern, wird sie sich überleben?
Auch wenn wir in Bildungskontexten wohl noch einige Zeit in dieser selbst übergestreiften „Zwangsjacke“ stecken werden, scheint ein Umbruch doch unausweichlich. Die Herausforderungen durch die enorme Transparenz und die offenen Grenzen des Web lassen „geschlossene“ Zirkel an ihre Grenzen stoßen. Nicht öffentliche Entscheidungsgremien werden zunehmend als „Seilschaften“ empfunden. Sie erscheinen heute verdächtig geheim. Die Bestimmer sind sich keiner Schuld bewusst, warum auch, es ist ja schon immer so gelaufen und eine böse Absicht ist nicht erkennbar. Noch gibt es hierzu keine Alternativen, denn Strukturen müssen Entscheidungsprozesse hervorbringen. Der Einsatz von Ressourcen muss legitimiert sein.

Graswurzeln und Gremien in der vhs-Struktur. Mit- oder gegeneinander?
Ermöglicht wird eine Graswurzelbewegung durch die sozialen Netzwerke. Es gibt, einschließlich der Kursleitungen, über 200.000 Akteure, die die Arbeit der Volkshochschulen gestalten. War es früher nicht möglich, seine Stimme, seine Meinung vielen zu Gehör zu bringen, geht das heute über Xing, Facebook, Twitter, Google+ und andere Netze oder Blogs einfach und schnell.

Eine Marketinggruppe auf Xing hat über 300 Mitglieder. Der vhsMOOC hat ein Netzwerk von annähernd 700 Personen initiiert. Die Die Gruppe vhs2020 hat in wenigen Wochen über 200 Mitglieder gewonnen. Im Verhältnis immer noch wenige Kollegen, doch der Austausch ist schnell und flexibel. Entscheidungen über Projekte können kurzfristig über Feedback-Schleifen kommuniziert und auf den Weg gebracht werden. Die Geschwindigkeit des Austausches und deren Transparenz sind die größten Vorteile dieser Online-Gruppierungen. Ein Nachteil bleibt: Es werden auch nur die Onliner erreicht. Die Diskussion schmort im eigenen Saft der Online-Suppe.

Doch wie kann ein konstruktiver Dialog über die Nutzung des Webs für neue Lernformen mit “Nicht-Vernetzen” geführt werden?
Das sind wir wieder in der „Zwischendrin-Situation“. Online-Netzwerke müssen genauso „bedient“ werden, wie traditionelle Organisationsstrukturen. Da prallen Welten aufeinander und es braucht auf beiden Seiten ein Höchstmaß an Geduld. Wichtig erscheint mir, dass in dieser Phase keine unnötigen Fronten aufgebaut werden. Es ist in der Natur der Sache, dass die einen ungeduldig sind, weil die Strukturen für ihrem Abstimmungsprozess lange Fristen in Anspruch nehmen und die Gremien „mißtrauisch“ das scheinbar ungesteuerte Treiben der „Basis“ beäugen, was zu Unsicherheiten führt.

Wir sind in einer „Zwischendrin-Phase der Bildung“. Verschiedene Konzepte ringen um Einfluss. Erweiterte Lernwelten: das Miteinander von Präsenzlehre und Lernen im Web.
Der Begriff „erweiterte Lernwelten“ versucht ganz bewußt Polarität abzubauen. Es geht nicht darum die Präsenzlehre durch das Web abzulösen. Es geht vielmehr um ein sinnvolles Miteinander verschiedenster Lernsettings, ausgerichtet an den Bedürfnissen der Lernenden. „Erweiterte Lernwelten“ als Begriff beschreibt diesen Veränderungsprozess der Lehre an Volkshochschulen. Nicht als Auswahl unterschiedlicher Orte und Technikeinsätzen, sondern auch inhaltlich, wenn es um Kriterien im Wandel geht.

1. Schaffung von individuelle Lernzugänge und Lernbegleitungen
2. Ausprägung der Lernrollen vom „Teil-Nehmer“ zum „Teil-Geber“
3. Aufbau von regionalen und überregionalen Netzwerken.

Das Gelingen in diesem Veränderungsprozess braucht Zeit, damit der Wandel keine Verlierer hinterlässt. Wir Volkshochschulen sind auf einem guten Weg. Die Betitelung nötiger Innovationsprozesse als „erweiterte Lernwelten“ lässt allen Beteiligten den nötigen Spielraum sich einzubringen.

Digitale Lernsetting als Thema sind heute aus keiner größeren Konferenz wegzudenken. Der Begriff „erweiterte Lernwelten“ versteht sich als Einladung für alle Beteiligten. Als Ort für eine KOnkretisierung eignet sich die Google+ Community “vhs2020”, oder das vhsbarcamp am 16./17. Mai in Köln.

Insofern geht Volkshochschule hier einen eigenen innovativen Weg. Und ich gebe Karlheinz Pape Recht, es ist ein ungewöhnlicher Prozess, der zwar erst am Anfang steht, doch schon jetzt ungeahnte Gemeinsamkeiten hervorbringt. Das Bewusstsein im Zeitalter zunehmender Digitalisierung als gemeinsame Marke auf dem Weiterbildungsmarkt zu agieren wächst. Mit 924 eigenständigen Volkshochschulen wird es bunt zughen.

Es bleibt spannend!

 

Verfasst von: Joachim Sucker | April 18, 2014

vhsBarcamp 2014

Am 16./17. Mai 2014 wird es das erste bundesweite vhsBarcamp geben. Das vhsBarcamp versteht sich als Verlängerung des vhsMOOCs. Wir wollen das entstandene Netzwerk pflegen und weiterentwickeln. Die Erfahrung zeigt, dass hierfür Präsenztreffen besonders geeignet sind.

Ähnlich offen wie ein MOOC, kann das vhsBarcamp jeden Teilnehmer zum Teilgeber machen. Wir ein Barcamp funktioniert erklärt Karlheinz Pape im Gespräch mit Amelie Wangram von der vhs Köln.

Auf dem Barcamp werde ich eine Session zum Thema vhs Kundenmagazin anbieten. In Hamburg konnten wir die erste Ausgabe unserer ACHT auf den Markt bringen. Ein sehr innovativer Ansatz mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Eingebunden in Aktivitäten anderer Online-Kanäle kann das Print-Mgazin Türen öffnen. Aber mehr dazu dann im vhsBarcamp.

vhsBarcamp auf G+

vhs2020 auf G+

 

 

Verfasst von: Joachim Sucker | November 9, 2013

VhsMOOC, das war’s.

Eine Abschlusskommentar folgt noch. Hier kurz der Abschluss-Hangout schon mal vorweg:

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